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Jeremy Woodruff - Kurze Biographie
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Ph.D. University of Pittsburgh Musikfonds e.V. FEBIII Stipend mit
Ensemble Extrakte, 2023 Jeremy Woodruff ist ein Komponist und Forscher, dessen Kompositionen und Klangkunst durch seine Forschungen in den Sound Studies und der Ethnomusikologie geprägt sind. Er ist Senior Scientist und stellvertretender Leiter des Centre of Artistic Research (CEAR) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG) sowie Gastprofessor am Bard College Berlin. Er ist künstlerischer Leiter des Projekts Sonic Borderlines mit seiner Listening Series aus drei Konzerten, die 2024 von der initiative neue musik Berlin gefördert wurden, sowie einer neuen Listening Series, die 2026 bevorsteht. Er war Gründer und zuvor künstlerischer Leiter der Berlin School of Sound. Er ist Gründungsmitglied von Errant Sound und war Gründungs-Ko-Kurator der Dystopia Sound Art Biennial. Er war außerdem Professor für Komposition, Musiktheorie und Sound Studies am Istanbul Technical University Centre for Advanced Studies in Music (MIAM) 2016 - 2021 sowie Lecturer in Composition am KM Music Conservatory in Chennai, Indien. Als vielseitiger und versierter Performer arbeitet er mit mehreren Blasinstrumenten und Elektronik. Er hat mit verschiedenen Künstler:innen nicht nur im Bereich Klangkunst, sondern auch in Video, Tanztheater und Radioarbeiten zusammengearbeitet, darunter mit Marianna Simnett, Bani Abidi, Egill Sæbjörnsson, Meg Stuart und anderen. Seine Radiosendung Berlin School of Sound ist monatlich auf Colaboradio zu hören, im Streaming auf fr-bb.org sowie im Digitalradio über DAB+ Kanal 7D Berlin und DAB+ Kanal 12D Brandenburg. Jeremy Woodruff leitet derzeit sein Projekt Discussique: Blumen hören, eine soziale Komposition für 12 Musiker:innen, die im Rahmen von Bloom, der Jahresausstellung des Universalmuseums Joanneum (UMJ) in Graz, präsentiert wird. Die erste Veranstaltung des Projekts, Anpflanzen, fand im Botanischen Garten Graz statt; die zweite, Blühen, wird am 6. Juni in Schloss Eggenberg veranstaltet; und die dritte, Nachsaat, findet am 26. September im Kunsthaus Graz statt. Alle drei Veranstaltungen sind Teil eines künstlerischen Forschungsprojekts für und mit der Öffentlichkeit, gefördert vom UMJ, dem Kunsthaus, der KUG und der Stadt Graz. Gleichzeitig findet im Mai das Partnerprojekt Discussique: Tagen zuhören an der Akademie der Künste Berlin im Rahmen von Arnold Dreyblatts Berlin-Karussell statt. Seine Klangkunst wurde unter anderem von RBB Kunst im Bau sowie in verschiedenen Galerien präsentiert, darunter KW Berlin, AD Gallery Bremen, Kasa Gallery Istanbul und Art Bengaluru in Bangalore, Indien; außerdem ist 2027 eine kommende Gruppenausstellung an der Akademie der Künste Berlin geplant. Seine Konzertwerke wurden unter anderem von Ensemble Extrakte, Sonic Borderlines, Ensemble Decibel (London), Hezarfen Ensemble (Istanbul), Kammerensemble Neue Musik und dem Deutschen Kammerorchester Berlin in Auftrag gegeben. Seine Texte erschienen bei Klangzeitort (Berlin), Interference: A Journal of Audio Culture, Journal of Sonic Studies, KunstMusik, Positionen, Sruti Magazine, Verlag für Moderne Kunst (Nürnberg), Bloomsbury Press, Les Presses du Réel sowie bei Errant Bodies Press. Er ist Mitherausgeber des Sammelbands Haunted Soundscapes: Transcultural Perspectives on Sound, Music and Authority in Turkey, der später im Jahr 2026 bei Routledge erscheinen wird.
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